Kooperation der Lebenshilfe mit der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule

In diesem Jahr gab es eine Kooperation zwischen der Lebenshilfe Wolfsburg und der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule bei der einige Schüler kleine Einblicke in die Arbeitsbereiche bekommen haben.

Mit der Lehrerin Frau Mund von der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule organisierten wir kurzer Hand eine Kooperation im Rahmen des Wahlpflichtkurses Berufsorientierung/Lebensplanung. Die Schüler hatten an 3 Donnerstagen von 09:45 – 11:25 Uhr die Möglichkeit in der WfbM unterschiedliche Arbeitsbereiche und Berufsfelder kennenzulernen. Dabei haben die Schüler einen kleinen Einblick in den Berufsalltag bekommen und erste Erfahrungen im Bereich der sozialen/handwerklichen Berufe gesammelt.

So haben sie eine etwas bessere Vorstellung der Berufe und  können sich orientieren, ob sie vielleicht einen handwerklichen oder einen sozialen Beruf erlernen möchten. Außerdem sind viele bei uns zum ersten Mal in Kontakt mit beeinträchtigen Menschen gekommen und konnten hier gleich anfängliche Berührungsängste und Unwissenheiten abbauen.

Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen werden die Schüler in einem kurzen Bericht festhalten. Ich konnte mir noch selbst zum Abschluss eine kurze Rückmeldung einholen: „Es war ungewohnt.“; „Ich habe viele neue Eindrücke bekommen.“; „Ich war erstaunt, wie Menschen mit Einschränkungen den Alltag bewältigen können.“; „Am Anfang hatte ich Angst, doch dann habe ich gemerkt wie offen alle sind.“ „Es hat mir totalen Spaß gemacht.“; „Die Betreuer waren toll und offen gewesen.“; „Im Arbeitsbereich bin ich die ganzen offenen Stationen durchgegangen, mir hat dies richtig Spaß gemacht.“; „Für mich war es schön zu sehen, wie alle ihr Bestes hier geben. Meine Vorstellung von der Arbeit war genau so.“; „Es war ganz gut, mir hat es Spaß gemacht.“;

Bei der Rückfrage, wie der berufliche Wunsch der Schüler zurzeit aussieht, kamen z. B.  folgende Rückmeldungen: Erzieher, Feuerwehrmann, handwerklich/sozial, Sozialpädagogik, etwas mit Menschen und Soziales, Tischler, Lager/Logist/Kfz oder sie sind noch auf der Suche.

Da wir jährlich das Freie Soziale Jahr (FSJ) nach den Sommerferien anbieten, konnte ich so auf die Möglichkeit mit der Betreuungskooperation der IJGD im Hause hinweisen.

Die begleitende Lehrerin Frau Mund gab auch noch eine Rückmeldung. Sie begleitete an allen 3 Tagen die Schüler im Hause und  fand die Eindrücke spannend. Sie war begeistert darüber mit welcher Hingabe die Beschäftigten im Arbeitsbereich die mühselige Handarbeit bewältigen, die zu diesem Prozess der Auto-Herstellung gehören.

Für die Ermöglichung dieses Projektes geht mein Dank an alle Mitarbeitenden in den Bereichen der Tagesförderstätte, Beruflichen Bildung, Ergotherapie, Sportbereich und dem Arbeitsbereich. Durch Ihr Engagement stellen sie den jungen Menschen ihre eigene Arbeit und die Arbeit in einer Werkstatt vor.

So waren es für alle spannende drei Donnerstage im November!

(Sylvia Burmester, Bereichsleitung)