Der Mai 2026 war für unsere Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Haus am Wald ein Monat schöner Erlebnisse, neuer Begegnungen und aktiver Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Mit zahlreichen Freizeitangeboten und Gemeinschaftsaktivitäten konnten wir wieder erleben, wie bereichernd gelebte Inklusion für alle Beteiligten ist. Regelmäßige Spaziergänge am Allersee, im Schloss Park, im Wald oder im Englischen Garten boten Gelegenheit, die Natur zu genießen, sich zu bewegen und gemeinsam Zeit zu verbringen.
Sportliche Angebote wie Seniorensport, offene Gymnastik und Laufgruppen förderten nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.
Große Freude bereiteten auch die gemeinsamen Rummel-, Restaurant- und Cafébesuche. Mehrere Gruppen trafen sich z. B. zum Spargelessen in Fallersleben und Reislingen, genossen Eis am Detmeroder Markt oder verbrachten gesellige Stunden bei gemeinsamen Mittagessen. Solche Unternehmungen ermöglichen wertvolle Begegnungen außerhalb des gewohnten Umfeldes und stärken soziale Kontakte.
Besonders bereichernd ist für unsere Bewohnerinnen die Teilnahme an der Frauengruppe „Auf einen Tee“ in Hattdorf und beim Café Bechtel. Seit einigen Monaten nehmen wir regelmäßig an diesen Treffen teil und erleben dort eine ausgesprochen positive Form gelebter Inklusion. In einer offenen und herzlichen Atmosphäre kommen Frauen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammen, tauschen sich aus, lachen miteinander und knüpfen neue Kontakte. Unsere Bewohnerinnen wurden von Anfang an sehr freundlich aufgenommen und fühlen sich als selbstverständlicher Teil der Gruppe. Die gemeinsame Zeit zeigt, wie unkompliziert und erfolgreich Inklusion gelingen kann, wenn Menschen einander mit Offenheit und Wertschätzung begegnen.
Neben den Freizeitangeboten standen auch kulturelle und kreative Aktivitäten auf dem Programm. Museumsbesuche, das offene Atelier im Schloss, Projekte in Zusammenarbeit mit dem städtischen Museum Wolfsburg sowie entspannte Stunden in der Stadtbibliothek Wolfsburg boten vielfältige Möglichkeiten, Interessen zu entdecken und neue Erfahrungen zu sammeln.
Ein besonderer Höhepunkt im Mai war erneut der Besuch des Mittwochskonzerts im Waldbad Birkerteich in Helmstedt. Seit vielen Jahren gehören diese Konzerte fest zu unserem Freizeitprogramm. Über die Jahre sind dort schöne Begegnungen und vertraute Kontakte entstanden. Wenn wir ankommen, werden wir oft schon mit einem herzlichen „Die Wolfsburger sind wieder da!“ begrüßt. Die Freude über das Wiedersehen ist jedes Mal spürbar – sowohl bei den Veranstaltern als auch bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern. Gemeinsam genießen wir die Musik, die besondere Atmosphäre und die vielen Begegnungen mit den anderen Gästen. Diese langjährige Verbundenheit zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltig Inklusion wirken kann und wie wichtig wiederkehrende Begegnungen für das Gefühl der Zugehörigkeit sind.
Auch alltagsnahe Aktivitäten wie Einkaufen, Friseurbesuche, Fußpflege, Spielcafés sowie gemeinsame Mittagessen und Gruppenangebote zur Förderung sozialer Kompetenzen gehörten zum Monatsprogramm. Sie unterstützen die Selbstständigkeit unserer Bewohnerinnen und Bewohner und ermöglichen eine aktive Teilnahme am Leben in unserer Stadt.
Die vielen positiven Rückmeldungen und die Freude, die bei den Aktivitäten spürbar ist, zeigen uns immer wieder, wie wichtig solche Angebote sind. Inklusion bedeutet für uns weit mehr als Teilhabe – sie bedeutet Begegnung, Gemeinschaft, gegenseitige Wertschätzung und das Gefühl, willkommen zu sein.
Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnern, Vereinen, Einrichtungen und engagierten Menschen, die diese wertvollen Erfahrungen möglich machen. Gemeinsam schaffen wir Räume, in denen jeder Mensch dazugehören kann. Denn Inklusion lebt von Begegnungen – und Begegnungen verbinden Menschen.
(05.06.2026, Claudia Viaboni, Gruppenleitung Haus am Wald)









