„Pullman City“ im Harz – Ein Ausflug zu den Cowboys und Indianern

Nachdem Bewohner der Ollenhauerstraße im letzten Jahr das erste Mal den Weg nach „Pullman City“ im Harz angetreten hatten, durfte dieser Ausflug in der Urlaubszeit der Bewohner auch in diesem Sommer nicht fehlen.

Mit 7 Bewohnern, 3 Mitarbeitern, sowie den 3 Wohnheimhunden Sira, Filou und Milow erreichte die Gruppe am 14.07.2017 nach der gut einstündigen Autofahrt die Westernstadt.
Dort angekommen ließen alle zunächst die beeindruckende Main Street auf sich wirken. Frauen in  bunten Kleidern, imposanten Röcken oder Bar-Outfits, Männer in langen Mänteln, Cowboystiefeln und -hüten waren zu bestaunen.
Schnell stellte sich das Gefühl ein, man wäre in die Zeit der Cowboys und Indianer zurückversetzt. Es reihten sich Saloons, Offices und Einkaufsläden im Stil der damaligen Zeit zu einer imposanten Straße aneinander.

 

Da dies aus dem letzten Jahr bereits bekannt war, waren unsere Bewohner mit ihren Cowboyhüten optimal gekleidet und mischten sich unter die Bewohner der Westernstadt. Schnell wurde für alle ein schattiges und bequemes Plätzchen in der Mitte der Westernstadt gesucht. Eine liebevoll zusammengestellte Brotzeit unserer Hauswirtschaftsfee stärkte die Gruppe für das nachfolgende Programm.
Vom Lagerplatz aus schwärmten die Bewohner mit den Betreuern in Kleingruppen zu den einzelnen Attraktionen. Neben einzelnen Darbietungen wie Messerwerfen und Bogenschießen, sowie Revolver- und Peitschenshows war für die Bewohner die Kutschfahrt in einem alten Planwagen ein besonderes Highlight. Gezogen von zwei Kaltblütern rollte die Kutsche einmal quer durch die Westernstadt und zeigte interessante Einblicke in die Welt der Cowboys und Indianer.

Nach einer gemeinsamen Tasse Kaffee, die im anliegenden Saloon von unseren Bewohnern bestellt und von Cowgils ausgeschenkt wurde, zogen die Pferdenerds Richtung Reitstall, wo für die Besucher von Pullman City ein Reit-Trail angeboten wurde. Dort angekommen schlug unserer Gruppe von den Cowgirls eine riesige Empathie entgegen. Mit ganz viel Mühe und Verständnis wurde es den Betreuern und Bewohnern ermöglicht Pullman City auf dem Pferd zu erkunden.

Das absolute Highlight für alle war die riesige Show über die Geschichte Amerikas und den gefürchteten „Buffalo Bill“. Eindrucksvoll wurde die Geschichte der Indianer, über die Besiedelung des Landes durch den weißen Mann, die Entstehung von Siedlungen und die dort herrschenden Lebensumstände und Lebensweisen dargestellt. Neben Indianern auf ihren Pferden, Postkutschen, Longhorn-Kühen und Bisons gab es eine Menge zu bestaunen.

 
Vorbei donnernde Pferde mit ihren Reitern, Peitschenknallen und aufwirbelnder Staub machte die Show zu einem riesen Spektakel. Die Bewohner beobachteten rege das Treiben auf dem riesigen Platz der Main Street, während unsere Therapiehunde entspannt in der Gemeinschaft die ein oder andere Streicheleinheit genossen.


Natürlich durfte eine Erinnerung an den Ausflug in die Westernstadt nicht fehlen und somit brachten sich alle Bewohner ein Andenken aus Pullman City mit, damit die Zeit bis zum nächsten Besuch gut überbrückt werden kann.